Montag, 2. November 2009

Na dann...

...besteht in meinem zurzeit recht trüben Zustand ja noch Hoffnung:

http://www.sueddeutsche.de/leben/150/490526/text/9/

Dienstag, 29. September 2009

Traumfrauen

Ich mag den Begriff eigentlich nicht. Traumfrau hört sich so irreal an.

Nein, keine Angst ich stürze mich nicht in ein neues (unbefriedigendes) Abenteuer. Aber wenn es doch so etwas wie eine Traumfrau gibt, dann gab es in jedem Jahrzehnt eine, die es mir echt angetan hat:

80er: Sophie Marceau
90er: Cindy Crawford
00er: Eva Longoria

Na gut, die 70er zählen nicht ganz, war irgendwas zwischen "Biene Maja" und "Luzie, der Schrecken der Straße".

Auffällig ist nur, sind alles Brunette. Dabei hab ich eigentlich keinen festen Frauentyp. Hmm...

Dienstag, 22. September 2009

Aus. Ende. Vorbei.

Ich hatte es eigentlich gewusst. Die Abfuhr kam einen Tag später. Dafür umso ernüchterner. Ich weiß nicht mehr welches Wort genau sie benutze aber es war so in der Art "schockiert". Sie würde nie etwas mit einem verheirateten Mann anfangen, ich hätte ein Gelöbnis abgelegt, das würde schon wieder werden mit meiner Frau. Blubb, blubb, blubb.

Gleichzeitig die Drohung dass ich die Arbeit jetzt nicht schleifen lassen sollte sonst würde sie zum Chef gehen. Und mehr als Kollegen wären wir nicht.

Aber ich will nicht zu sehr auf ihr rumhacken. Der Fehler liegt bei mir. Ich hätte diesen Schritt früher machen sollen. Nicht nur diesen. Dieser Tag zeigt mir, das mein entscheidender Fehler schon lange zurückliegt. Ich habe es nie korrigiert. Das ist die Quittung.

Kurz danach war ich recht klar im Kopf. Ich erwarte im Moment nichts mehr. Ich fühle mich leer und hoffnungslos. Ich lasse die Gefühle nicht hochkommen, ich funktioniere nur noch.

Montag, 21. September 2009

Gedemütigt

Ich hatte mit vielem gerechnet aber damit nicht. Dieser Tag war eine einzige Demütigung.

Sie hat den ganzen Tag nicht ein Sterbenswörtchen zu dem Brief gesagt. Das kann zwei Ursachen haben:

1. Sie hat den Brief noch garnicht gelesen. Das würde Ihr Verhalten erklären aber die Sache nicht besser machen. Drei Tage einen Brief links liegen lassen, würde ein hohes Desinteresse bedeuten.

2. Sie hat den Brief gelesen und es ist ihr entweder egal oder unangenehm. Freude oder ähnliches kann man wohl getrost ausschließen.

Entweder habe ich jetzt doch etwas Negatives gefunden oder Sie ist schlichtweg nicht in der Lage mit dieser Situation umzugehen.

Ich bin jedenfalls am Boden zerstört. Da wirft man alles in die Waagschale und es kommt nichts. Einfach nichts.

Bis zum Schluss hatte ich gehofft es kommt nioch irgendeine Aktion. Vielleicht hat Sie auch einen Brief geschrieben, dachte ich mir bis zum Schluss. Aber eben ging Sie einfach zur Tür hinaus. Ein freundliches "Tschüss" und weg war Sie. Ich habe erstmal eine Minute auf den Monitor gestarrt.

Ich könnte heulen, halb vor Entäuschung, halb vor Wut.

Freitag, 18. September 2009

Der Brief - Director's Cut

Das ist der Brief, mit kleinen Änderungen um die Anonymität zu wahren:

Liebe X,

ich habe lange überlegt ob und wie ich diesen Brief schreiben soll. Ich habe diesen Brief in Gedanken schon x-mal geschrieben und war mir immer unsicher ob ich diesen Schritt wirklich wagen soll.

Du wirst wahrscheinlich jetzt schon ahnen was kommen wird aber ich kann das nicht noch weiter mit mir rumschleppen. Ich finde, es wäre auch unfair dir gegenüber, wenn ich immer der liebe Kollege bin aber in Wirklichkeit mehr sein möchte.

Ich habe es schon das ein oder andere Mal angedeutet. Aber halt nur angedeutet. Das ich dich mag oder ein wenig in dich verknallt bin oder so ähnlich. Die Wahrheit ist, dass ich in dich verliebt bin. Verliebt ist jetzt sicherlich etwas übertrieben aber es vergeht eigentlich kein Tag mehr an dem ich nicht an dich denken muss. Die Wochenenden sind für mich meistens die reinste Qual.

Ich habe deshalb so lange gezögert weil ich finde dass wir uns eigentlich immer sehr gut verstehen. Mit dir kann man über alles reden. Du bist für mich also nicht nur eine Kollegin, sondern so etwas wie eine gute Freundin geworden. Das möchte ich eigentlich nicht zerstören.

Ich weis auch nicht, ob dieser Weg, dir einen Brief zu schreiben, die beste Lösung ist. Aber die tägliche Bürosituation ist leider auch nicht wirklich geeignet. Ich würde dir das gerne alles direkt sagen aber wie ich mein Glück kenne, klingelt dann das Telefon oder ein Kollege platzt herein…

Natürlich ist meine Situation ziemlich schwierig. Ich möchte meine Kinder nicht im Stich lassen, aber ich will mich auch nicht immer völlig unterordnen und mich persönlich immer wieder hinten an stellen. In meiner Ehe läuft einfach zu vieles falsch, oft halte ich mich zurück, weil ich denke dass es für die Kinder besser wäre bei beiden Eltern aufzuwachsen.

Auf der anderen Seite bist du. Hübsch, attraktiv, humorvoll, unkompliziert. Es fällt mir schwer etwas Negatives zu finden. Ich habe auch noch nichts gefunden. Na gut, die Qualmerei stört ein wenig aber da bin ich schlimmeres gewohnt…

Was mich wirklich fasziniert sind so die Kleinen Dinge, die man erstmal nicht so beachtet. Klar, der Mann an sich schaut gerne auf Busen und Po. Ich würde lügen wenn ich das nicht auch machen würde. Aber mir gefallen an dir besonders deine schönen Hände, deine makellose Haut, deine Augen, der leicht exotische Touch. Am meisten begeistert mich, dass du, selbst wenn es dir schlecht geht, immer noch toll aussiehst. Außerdem bist du ein sehr natürlicher Typ, ich mag es nicht wenn eine Frau sich immer erst stundenlang aufdonnern muss, um halbwegs nach etwas auszusehen.

Das alleine macht es nicht aus und ich würde wahrscheinlich nicht so viel für dich empfinden, wenn da nicht auch einige Gemeinsamkeiten wären. Unser Musik- und Filmgeschmack ist ähnlich, in vielen Dingen sind wir einer Meinung oder haben ähnliche Ansichten. Wenn ich mir so manche Schoten von deinen Ex-Freunden anhöre, kann ich das kaum glauben. Haben die nie gewusst mit was für einer tollen Frau die zusammen sind? Ich gebe zu, das ich dich am Anfang auch eher als das „süße Mädchen“ eingestuft habe. Nicht vom Alter her, eher von deiner Erscheinung.

Als wir dann zusammen gearbeitet haben, habe ich aber immer öfter festgestellt, dass du zu vielen Sachen eine gesunde, natürliche und unkomplizierte Einstellung hast. Auch deine selbstbewusste Art und deine Zielstrebigkeit, ohne andere dabei zu überrollen finde ich toll. Zu guter letzt kann man mit dir hervorragend zusammen arbeiten. Ich finde das nicht selbstverständlich dass du neben deinen üblichen Tätigkeiten, dich noch so gut in die anderen Arbeiten rein gehangen hast. Alle bisherigen „Kolleginnen“ konnten dir nicht annähernd das Wasser reichen.

Nur deine Partnervorstellung war für mich ein Tiefschlag. Natürlich deshalb, weil das auf mich kaum zutrifft. Ich kann also nur hoffen dass du deine Partnervorstellung soweit änderst dass auch ich darunter fallen könnte.

Ich weiß natürlich dass ich äußerst schlechte Startbedingungen habe. Ich bin ein paar Jährchen älter. Verheiratet. Kinder. An Alter und den Kindern kann ich nichts ändern, wobei das Alter auch immer eine Sache ist wie man sich fühlt und damit umgeht.

Mir ist auch klar dass selbst wenn es doch eine Chance für mich geben würde, ich nicht sofort mein Köfferchen packen kann.

Jetzt wirst du dir denken, was schreibt der mir diesen Brief, wenn er nicht die letzte Konsequenz ziehen will. Ich stecke momentan in einem totalen Gefühlschaos. Das ist auch der Grund warum ich mich manchmal zurückziehe und launisch werde. Dann wächst mir das alles über den Kopf. Das ist so eine Art Notprogramm, damit ich nicht völlig den Kopf verliere.

Vielleicht brauche ich erstmal die Gewissheit, wohin die Reise geht…

Auch wenn es eine klassische Abfuhr wird. Das wird mich sicherlich hart treffen aber ich will nicht weiter nur von der Hoffnung leben. Obwohl ich wahrscheinlich immer hoffen werde.

Alles andere wäre ein Erfolg für mich und würde mich sehr freuen. Es würde mich auch freuen wenn wir wirklich richtige Freunde wären.

Ich weiß nicht, ob ich nicht den einen oder anderen Satz hätte schreiben sollen, weniger über mich schreiben sondern dir mehr Komplimente machen sollen. Vielleicht ist er zu unromantisch. Aber eines ist er mit Sicherheit. Ehrlich.


Liebe X,

ich hoffe ich stoße dir damit nicht zu sehr vor den Kopf oder mache dir damit zu viele Probleme. Ich leide immer ein wenig mit, wenn ich sehe dass du unzufrieden bist. Du hast es verdient einen richtig tollen Mann zu finden, mit dem du glücklich werden kannst und deine Träume in Erfüllung gehen. Auch wenn es nicht ich bin. Auf jeden Fall hast du ein Stückchen von meinem Herzen erobert.

Ich liebe dich,

Y

Der Brief

Ich habe keine Ahnung ob es das richtige Mittel, der richtige Zeitpunkt oder was auch immer ist. Das ist mein Offenbarungseid. Ein Brief in dem ich ihr all meine Gefühle und Hoffnungen schildere. Ich habe ihn ihr gegeben. Ich glaube, Sie weiß, was in dem Brief steht. Ein leichtes Lächeln war zu sehen. Jetzt heißt es warten. Bis Montag. Seltsamerweise bin ich auf einmal total entspannt. Die Entspanntheit wird am Montag wahrscheinlich dem Entsetzen weichen. Aber es wird Klarheit schaffen. Ich hoffe das Loch wird nicht zu tief in das ich fallen werde...

Donnerstag, 17. September 2009

Lebenszeichen

Wie lange habe ich mit mir gerungen hier nochmal was zu schreiben. Es ist alles gesagt. Ich bin keinen Schritt weiter. Vielleicht später mehr dazu. Ich wollte erstmal nur ein Lebenszeichen abgeben.

Freitag, 28. November 2008

RL vs GL

Bahnhof? Gut, erstmal die Aufklärung des Titels. RL = Real Life, GL = Game Life.

Es ist manchmal schwierig, die Grenze noch zu sehen. Ist es nur schäkern im GL oder schon flirten im RL?

In der Regel kann ich es auseinanderhalten. Da bekommt ihre Aussage: "Ich hab dich lieb" und "Ich mag dich, echt!" aus dem RL doch ein gewisses Gewicht. Aber was heißt das jetzt?
Ich werde wohl noch eine zeitlang rumrätseln müssen um ein klareres Bild zu bekommen.

Samstag, 8. November 2008

Ach, du dummer ...

... Liebesfrust!

Bist du wieder dabei dich in eine Frau zu verlieben, die wahrscheinlich völlig unerreichbar ist.
Virtuell habe ich Sie schon geheiratet, weil wir gemeinsam in einem Internetspiel tätig sind. Sie hat den Antrag gemacht, findet mich "nett" und "wir verstehen uns super".
Obwohl das Wort "nett", von einer Frau gesprochen, eigentlich garnix heißt.

Sie ist ne ganze Ecke jünger aber der Altersunterschied wäre für sie kein Problem, als mal diese Thema im Chat aufkam.
Erstaunlich ist: Sie ist ein ganz anderer Typ als meine Kollegin, in fast jeder Hinsicht.

Drängt sich (mal wieder) der Verdacht auf, das ich eine tiefe Sehnsucht danach habe, mich neu zu verlieben, zu erobern oder sich erobern zu lassen.

Gerade in einer Zeit in der ich mich wieder mit der Situation abgefunden habe, ein recht nettes aber irgendwie teilweise doch frustrierendes Leben fortzuführen.
Es kommt wieder das Gefühl hoch, etwas zu vermissen.

Mal abwarten was passiert, denn Sie ist auch in einer Beziehung. In der kriselt es aber gewaltig. Hab ihr mein "Ohr zum Zuhören" angeboten. Sie hat es angenommen.

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